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Nikotin Zigaretten Tabak Rauchen

Das Nervengift Nikotin

Nikotin oder auch Nicotin geschrieben, ist ein giftiges Alkaloid der Tabakpflanzen. Diese schützen sich mit Hilfe des Nikotins vor Fressfeinden. Angreifer, die von der Tabakpflanze naschen, werden für immer von ihrem Übermut kuriert. Nikotin trifft mit absolut tödlicher Wirkung direkt ihr Nervensystem.

Nikotin findet Verwendung als Reiz- und Genussmittel, welches durch Rauchen, Schnupfen und Kauen von Tabak dem Körper zugeführt werden kann.

Zwar ist der menschliche Organismus größer als der von Pflanzen, aber bereits 50 mg Nikotin sind für einen ausgewachsenen Mann tödlich, wenn er das Nervengift auf einmal zu sich nimmt.

50 mg Nikotin ist in etwa so viel, wie im Tabak von sechs Zigaretten steckt. Kettenraucher überleben den Tag nur deshalb, weil Nikotin im Körper vergleichsweise schnell abgebaut wird und sich der Organismus des Rauchers auf die andauernde Giftzufuhr eingestellt hat.

Nikotin gelangt durch den Rauch über die Lunge in den Blutkreislauf und überflutet von dort den ganzen Körper. Dadurch werden die Nervenbahnen aktiviert, die Herzfrequenz und der Blutdruck steigen, die Blutgefäße verengen sich, die Darmtätigkeit und der Energieverbrauch werden beschleunigt.

Eine größere Dosis, > 20 Zigaretten pro Tag, verursachen sehr unangenehme Situationen für das Herz und das Kreislaufsystem: Herzrasen, Blutdruckabfall, Durchfall und Unterkühlung.

Der Trick des Nervengifts Nikotin ist die Geschwindigkeit, mit der es das Gehirn erreicht. In nur sieben Sekunden – schneller als jede andere Droge, ja selbst als Heroin – erreicht es unser Zentralnervensystem und entzündet dort ein Feuerwerk an Botenstoffen, die Wohlbefinden und Glückgefühle verbreiten. Nicht die Substanz Nikotin, sondern erst dieser Kick macht süchtig. Das ist auch der Grund, warum niemand von den Nikotinersatzstoffen wie Nikotinpflastern und Kaugummis süchtig wird, da diese das Nikotin nur langsam und kontinuierlich in das Blut einsickern lassen.

Beim Rauchen stellt sich das Gehirn auf die regelmäßige Nikotinzufuhr ein. Die Nervenzellen versuchen, so viele Nikotinmoleküle aufzunehmen wie nur irgend möglich und produzieren dafür neue Rezeptoren. Steigt die Nikotinzufuhr, werden noch mehr Rezeptoren gebildet, die jedoch immer unempfindlicher werden, sodass wiederum die Dosis des Nervengifts gesteigert werden muss.

Leider halten die Glücksgefühle nicht lange an. Kurz nachdem die Zigarette fertig geraucht ist, sinkt der Dopamin-Spiegel im Belohnungszentrum des Gehirns wieder und es meldet sich das Suchtgedächtnis und verlangt Nachschub. Das Abflauen des Dopamin-Spiegels wird mit Unruhe und Unzufriedenheit registriert und der Wunsch nach einem neuen Kick, einer neuen Zigarette, erwacht. Sollte dann kein Nachschub mehr kommen, dann bleiben die Rezeptoren unbesetzt und es kommt wie es kommen muss, der Wunsch nach einer neuen Zigarette wird übermächtig. Dieser Wunsch lässt einen Raucher meilenweit gehen, zumindest bis zum nächsten Kiosk oder Zigarettenautomaten.

Wir haben aber auch eine gute Nachricht: Die Rezeptoren an den Nervenzellen bilden sich nach dem Rauchstopp wieder auf eine normale Anzahl zurück und die Entzugserscheinungen hören auf.

Quellen:

Fachstudium zum Präventologen®, Rauchen und Rauchentwöhnung.

Bertelsmann Lexikothek, Lexikalisches wissen, L-Z

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