
Betriebliche Gesundheitsvorsorge – Prävention
Vorteile betrieblicher Gesundheitsförderung
Arbeitgeber Arbeitnehmer Sicherung der Leistungsfähigkeit aller Mitarbeiter Verbesserung des Gesundheitszustandes und Senkung gesundheitlicher Risiken Erhöhung der Motivation durch Stärkung der Identifikation mit dem Unternehmen Reduzierung der Arztbesuche Kostensenkung durch weniger Krankheits- und Produktionsausfälle Verbesserung der gesundheitlichen Bedingungen im Unternehmen Steigerung der Produktivität und Qualität Verringerung von Belastungen Imageaufwertung des Unternehmens Verbesserung der Lebensqualität Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Erhaltung/Zunahme der eigenen Leistungsfähigkeit Erhöhung der Arbeitszufriedenheit und Verbesserung des Betriebsklimas Mitgestaltung des Arbeitsplatzes und des Arbeitsablaufs
Wir machen Gesundheit sichtbar
Weltweit nehmen Herzkrankheiten und Erkrankungen an Typ-2-Diabetes, der Alterdiabetes, rasant zu. Ursache für diese Entwicklung ist die Anhäufung von Risikofaktoren, die zum großen Teil durch den Lebensstil beeinflussbar sind: hoher Blutzucker, ungünstige Cholesterinwerte, hoher Triglyzeridspiegel im Blut, hoher Blutdruck, übermäßige Fettansammlung im Bauchraum und Bewegungsmangel. Daher ist es wichtig, dass diese Risikofaktoren regelmäßig gemessen werden, um das Risiko einschätzen und – wichtiger noch – beeinflussen zu können.
Die Erstellung eines Gesundheitsprofils für Mitarbeiter bietet die Chance, Gesundheitsrisiken frühzeitig zu erkennen und gezielt darauf zu reagieren.
Personifizierte Daten, die nur den Mitarbeitern des Präventionscenters zugänglich sind, werden gespeichert und machen den Entwicklungsstand der Teilnehmer sichtbar. Die einzelnen Stationen des Gesundheitsprofils decken die Bereiche Ernährung, Stress, Rauchverhalten und Bewegung ab. Sie werden abgerundet durch ein präventologisches Beratungsgespräch.
Beim individuellen Gesundheits-Check-Up werden 34 Parameter / 200 Einzelwerte gemessen: wie z. B.
- Blutdruck, Blutzucker, Cholesterinwerte, Taillenumfang, Körperfett und Waist to Hip Ratio „Taille zu Hüfte Verhältnis”.
- Belastung mit Schwermetallen oder Giften
- Darmgesundheit
- Säure-Bsen-Haushalt
- Ermittlung des individuellen Herz-Kreislauf-Risikos
Eine präventologische Abschlussberatung, die Zielplanung für Verhaltensänderungen und nachhaltige Betreuungsangebote durch eine Telefonhotline oder persönliche Beratung ergänzen das Angebot. Das Gesundheitsprofil sollte nach Möglichkeit jedes Jahr neu erstellt werden.
Gesundheitstag auch als Einstieg
Die Beschäftigten bekommen individuelle Tipps zur Ernährung, Bewegung, zum Stressabbau oder zur Raucherentwöhnung. Sie werden auf Risikofaktoren, wie erhöhte Cholesterinwerte, erhöhten Blutdruck und zu hohen Körperfettgehalt aufmerksam gemacht und erhalten Anregungen zur Umstellung der Ernährung, zur Steigerung der körperlichen Bewegung sowie zu ausgewählten Aktionsthemen (z.B. „Herzgesunde Ernährung“).
Im Rahmen von Schnupperstunden können die Mitarbeiter verschiedene Entspannungstechniken kennenlernen, Elemente der Rückenschule, Joga erleben oder Trampolinschwingen ausprobieren. Maßnahmen, die dabei von den Beschäftigten besonders interessiert angenommen werden, sollten anschließend in Kursform dauerhaft angeboten werden. Hauseigene fachliche Ressourcen sind dabei natürlich zuerst zu berücksichtigen und zu nutzen.




