Rauchermythen

Rauchermythen

Wenn Sie ein Tagesprotokoll über Ihr Rauchverhalten führen, dann werden Sie feststellen, welche Bedürfnisse mit jeder Zigarette befriedigt werden sollen. Einige Menschen rauchen, weil sie einen Auftrieb brauchen und andere, um sich beruhigen zu können. Oder aber aus Gewohnheit, z. Bsp. beim Kaffeetrinken oder nach dem Essen.

Es gibt kaum eine der angeblich positiven Eigenschaften des Nikotins, welche dem Nikotin nachgesagt werden, die einer näheren Betrachtung standhält.

Mythos 1: Rauchen macht glücklich

Sieben Sekunden nach dem ersten Zug an einer Zigarette durchströmen die Nikotinmoleküle das Gehirn und docken an den Nervenzellen an. An den Nervenzellen lösen die Nikotinmoleküle eine Kettenreaktion aus und bewirken die Ausschüttung einer ganzen Reihe von Botenstoffen wie Noradrenalin, Dopamin, Serotonin und Endorphin. Das Wohlbefinden, das Raucher so schätzen, wird durch diese Glücklichmacher erzeugt.

Das funktioniert allerdings nur in der Anfangsphase einer Raucherkarriere. Diese Wirkung wird mit jeder weiteren Zigarette geringer. Da der Körper sich daran gewöhnt, wird dieses Glücksgefühl nie wieder so sein wie ganz am Anfang. Dass Raucher das jedoch nicht bemerken und auch noch nach Jahren an die Glückbringende Wirkung des Nikotins glauben, liegt lediglich daran, dass jedem Dopaminschub der Katzenjammer des Entzugs folgt. Den Katzenjammer mit der nächsten Zigarette zu begegnen, macht auch glücklich und zufrieden.

Mythos 2: Rauchen hilft der Konzentration

Nikotin wirkt zunächst anregend. Im Gehirn angekommen, stimulieren die Nikotinmoleküle das Aktivierungszentrum im Gehirn, jene Region, die für Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Lernen zuständig ist.

Aber wird die Leistungsfähigkeit tatsächlich durch das Rauchen gesteigert?
Bei wissenschaftlichen Untersuchungen wurde die Verarbeitung von Informationen durch die Messung von Hirnströmen von Nichtrauchern und Rauchern miteinander verglichen.

Das Ergebnis: Die Signale der Aktivierung waren bei Nichtrauchern und Rauchern, die gerade geraucht hatten, gleich. Bei Rauchern jedoch, die über einen längeren Zeitraum nicht mehr geraucht hatten, traten Konzentrationsstörungen auf.

Daraus folgt: Raucher werden durch das Nikotin lediglich auf den Aufmerksamkeitslevel von Nichtrauchern gebracht.

Raucher brauchen die regelmäßige Nikotinzufuhr nur, um ihre Konzentrationsfähigkeit auf dem Level von Nichtrauchern zu halten. Raucher geben ein Vermögen für etwas aus, das ohne Zigaretten auch bestünde und das nach kurzer Zeit als Nichtraucher auch wiederkehrt.

Mythos 3: Rauchen entspannt

Das Aktivierungszentrum im Gehirn hält auch die Emotionen im Gleichgewicht. Im ständigen Wechselspiel mit dem Sitz der Gefühle, kann das Aktivierungszentrum Stimmungsschwankungen ausgleichen. Setzt der Raucher das Nikotin in dem Augenblick ein, indem seine Anspannung steigt, kann er sich mit Hilfe des Nikotins wieder beruhigen.

Diese Balance kann er durch die Tiefe und Häufigkeit der Züge an der Zigarette regeln. Die Wachheit wird mit kurzen und schnellen Zügen an der Zigarette angeregt. Eine entspannende Wirkung wird mit tiefen Zügen angeregt. Dabei muss die Dosis ständig erhöht werden, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Unser Gehirn hat die Fähigkeit, sich jedem Angebot anzupassen. Strömt beim Rauchen einer Zigarette zu viel Nikotin heran, sind die Nervenzellen bestrebt, alles Nikotin aufzunehmen. Zu diesem Zweck produzieren sie ein neues Heer von Rezeptoren, die jedoch mit zunehmender Zahl unempfindlicher werden. Daher muss noch mehr Nikotin heranströmen, um den gleichen Effekt zu erreichen.

Mythos 4: Rauchen steigert den Genuss

Es ist nicht das Nikotin allein, das süchtig macht. Zigaretten werden zu Begleitern in unzähligen angenehmen Situationen. Der Morgenkaffee wird von der Zigarette gekrönt, ein tolles Essen schmeckt durch die Zigarette danach erst so richtig gut und viele schwören auf die Zigarette nach dem Sex (eine Ex-Freundin von mir auch).

Das Fatale daran jedoch ist, dass solche angenehmen Dinge im Gehirn untrennbar mit der Zigarette gekoppelt werden. Dadurch entwickelt sich ein Suchtgedächtnis, das selbst dann noch unfehlbar funktioniert, wenn wir eigentlich schon gar nicht mehr rauchen wollen. Raucher, die sich das bewusst machen, werden erkennen, welchen Trugschlüssen sie all die Jahre aufgesessen sind. Die Lust, die wir gedanklich der Zigarette zuschreiben, wird aus ganz anderer Quelle gespeist. Und in Wirklichkeit wird der angenehme Nachgeschmack eines großartigen Menüs durch den Tabakgeschmack nicht gesteigert, sondern zerstört.

Mythos 5: Rauchen macht schlank

Nachweislich dämpft Nikotin das Hungergefühl und ebenso nachweisbar sorgt Nikotin für einen fünf- bis zehnprozentigen Anstieg des Energieverbrauchs. Unbegründet ist jedoch die Sorge vieler Aufhörwilligen, dass sie nach dem Rauchstopp an Körpergewicht automatisch zunehmen werden und das auch noch in erheblichem Maße. Das zusätzliche Verbrennungspotential des Rauchens entspricht gerade einmal ca. 200 kcal täglich. Das ist gerade mal so viel, wie eine Scheibe Roggenmischbrot.

Mythos 6: Rauchen vertreibt die Langeweile

Rauchen ist tatsächlich ein gar nicht so bedeutungsloses Beschäftigungsprogramm. Je nachdem, wie viele Zigaretten pro Tag geraucht werden, fährt die Hand jährlich zwischen 50.000 und 150.000 Mal zum Mund. Dazu spielen viele Raucher ständig mit dem Feuerzeug oder der Packung – sie brauchen offenbar etwas zwischen den Fingern.

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